PROkultur

INFObrief I/2014

Liebe Projektinteressierte,

das Jahr hat zwar schon die ersten „Gebrauchsspuren“ abbekommen, aber es ist noch jung und es kann noch richtig viel passieren im „Neuen Jahr „.

Mit dem ersten INFObrief in 2014 möchten wir Ihnen gerne einige Hinweise aus unserer Projektpraxis geben. Wichtige Themen sind aktuell die neue EU-Förderperiode 2014-2020 wie auch die neuen Antragsfristen bei der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI). Das Megaprojekt Energiewende ist und bleibt ein kontroverses Thema; erfolgreich sind hier aber bereits viele kleine Projekte um eine aktive Bürgerbeteiligung wie z.B. durch Energiegenossenschaften. Aus unserer eigenen Projektwerkstatt möchten wir Ihnen gerne über eine spannende Projektentwicklung in „Vestindien“ berichten.

Bevor wir damit loslegen, möchten wir gerne auf unsere Projektmanagement – Seminare in diesem Jahr hinweisen.

Wir würden uns freuen, wenn für Sie etwas dabei ist und wünschen Ihnen viel Tatendrang „beim Projekte initiieren und managen“!

Herzlichst

Ihr Anders Fonager Christensen

 

Unsere Projektmanagement-Seminare für Sie

Unsere Seminare, richten sich an den „Anfänger“ genauso wie den „Profi“.

 Projekte erfolgreich initiieren, planen und realisieren

– Ein praxisbezogenes Seminarangebot

Termin: 27. und 28. Mai 2014

10 % Frühbucherrabatt bis 27. März 2014

Ort: Sparkassenakademie, Kiel

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Aufgabenmanagement

– wie manage ich meine Aufgabe, besser: mein persönliches Projekt?

Termin: 26. Mai 2014

10 % Frühbucherrabatt bis 26. März 2014

Ort: Sparkassenakademie, Kiel

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Wenn Sie Interesse an ein Inhouse – Seminar haben, [kontakten] Sie uns bitte, wir klären dann Inhalte, Termin und Kosten.

 

Die neue EU-Förderperiode 2014 bis 2020 hat begonnen

Es wird wichtige Veränderungen geben, Förderprogramme werden umbenannt oder zusammengelegt, neue Förderbereiche kommen hinzu und Schwerpunkte werden verändert, gleichwohl: das System der EU-Förderung wird nicht neu erfunden. 

Mit der Strategie „Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum“ verfolgt die Europäische Union ihren bereits eingeschlagenen Weg zu mehr Wachstum und mehr Arbeitsplätzen in der EU. Der neue Finanzrahmen für die 7 Jahre wird bei rund 960 Mrd. Euro liegen.

Im Zentrum der Strategie steht damit das Bemühen, die Wachstums- und Beschäftigungsschwächen in Europa zu überwinden. Das Hauptaugenmerk liegt auf eindeutig messbaren Zielen, die bis zum Jahr 2020 erreicht werden sollen. Weitere Information bieten die Seiten der Europäischen Kommission: [Link]

Mit der neuen Förderperiode werden Reformen zu weniger Bürokratie sowie zur besseren Fortschrittsüberwachung und Ergebnisorientierung umgesetzt. Aus Sicht von PROkultur ist die stärkere Fokussierung auf die Messbarkeit von Zielen diesbezüglich der richtige Weg.

Es wird aber voraussichtlich noch bis Mitte das Jahres dauern, bis viele der Programme operativ anlaufen. Während im neuen Forschungsrahmenprogramm „Horizont 2020“ die ersten Antragsaufrufe („Calls“) bereits veröffentlicht wurden, sind die Vorbereitungen für das deutsch-dänische INTERREG 5A-Programm noch im vollen Gange.

PROkultur steht gerne zu Verfügung, um Sie sicher durch das Förderlabyrinth zu begleiten – von der Projektidee bis zum Schlussverwendungsnachweis. Mehr Informationen finden Sie [hier].

Beachten Sie zum Thema auch unser aktuelles Seminarprogramm:

Der gute EU-Förderantrag

– von der Projektidee zum schriftlichen Antrag

Termin: 2. und 3. Juni 2014

10 % Frühbucherrabatt bis 2. April 2014 

Ort: Sparkassenakademie, Kiel

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Klimaschutzprojekte in der kommunalen Praxis

Wer Klimaschutzanstrengungen strategisch ausrichten möchte, für den ist ein Klimaschutzkonzept die ideale Grundlage. Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) fördert die Erstellung von Klimaschutzkonzepten und Klimaschutzteilkonzepten mit bis zu 65 Prozent der Kosten. Auch die fachlich-inhaltliche Unterstützung bei der Umsetzung der Konzepte, z.B. die Einstellung eines „Klimaschutz-Managers“ oder die Umsetzung ausgewählter Investitions-Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept, sind förderfähig, ebenso Maßnahmen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

Die NKI hat seit ihrem Start im Juni 2008 bis einschließlich 2012 über 3.500 kommunale Klimaschutzprojekte in mehr als 1.700 Städten und Gemeinden in Deutschland unterstützt. Das hat im Zeitraum von 2008 bis 2011 den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) um 1,4 Millionen Tonnen verringert.

Die Förderung richtet sich insbesondere an Gemeinden sowie Gemeindeverbände, öffentliche, gemeinnützige und kirchliche Träger von Hochschulen, Schulen und Kindertagesstätten, Kirchen, kulturelle Einrichtungen in privater oder gemeinnütziger Trägerschaft, Unternehmen, die zu 100 Prozent in kommunaler Trägerschaft stehen.

Bis zum 30. April 2014 können wieder Zuschüsse beantragt werden. Näheres regelt die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ – kurz: Kommunalrichtlinie. Alle Infos zu Förderbedingungen und Fristen finden Sie [hier].

Der Countdown läuft auch beim Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“. Noch bis zum 15. März können Antragsteller sich mit erfolgreichen Klimaschutzprojekten bewerben. Infos und Bewerbungsunterlagen finden Sie [hier].

PROkultur unterstützt Sie gerne bei der Gestaltung Ihrer Strategieprozesse rund um das Thema „Klimaschutz“. Sobald es dann um die detaillierten, technischen und energiewirtschaftlichen Fragestellungen und Planungen geht, steht Ihnen unser Netzwerkpartner E|M|N EnergieManufaktur Nord mit Rat und Tat zur Verfügung. E|M|N hat in den vergangenen Jahren sowohl integrierte Klimaschutzkonzepte wie auch Klimaschutzteilkonzepte (*) erstellt. Neben der Konzeptarbeit sind weitere Schwerpunkte von E|M|N die Planung von neuen Versorgungssystemen – beispielsweise Wärmenetze im ländlichen Raum (**) – und besonders die Optimierung bestehender Versorgungsstrukturen in Gebäuden und Liegenschaftskomplexen u.a. im Rahmen des KfW-Programms Energieberatung Mittelstand (***).

Referenzen E|M|N:
* Bad Oldesloe, Heiligenhafen, Föhr Amrum, Pinneberg; in Arbeit: Landschaft Stapelholm, Geesthacht.
** Wärmenetze: Löwenstedt, Weesby, Lebrade, Goldelund, Groß Walmstorf.
*** Planung & Optimierung: TSBW Theodor Schäfer Bildungswerk/Husum, Sonneneckklinik/Föhr, Gut Panker, Klinik Westfalen/Föhr, Blockhouse/Hamburg
Link zu E|M|N EnergieManufaktur Nord.

 

Best Practise: Die Gründung von Energiegenossenschaften ist ein Erfolgsschlager

Die Energiewende in Deutschland ist ein Mega-Projekt. Und ob sie gelingt, ist noch nicht wirklich gesichert. Man denke nur an die politische und öffentliche Diskussion um die Novelle des EEG oder an die Akzeptanzprobleme des Stromnetzausbaus. Erfolgreich sind aber auf jeden Fall viele, kleine Projekte um eine aktive Bürgerbeteiligung: Die deutlich angestiegenen Gründungen von lokalen oder regionalen Energiegenossenschaften zeugen von „Pioniergeist“. Ob bei der Stromproduktion mittels PV-Anlagen oder beim  Aufbau von Wärmenetzen an Biogasanlagen, Bürger zeigen eine hohe Kreativität im Umgang mit dieser Unternehmensform und realisieren erfolgreiche Erneuerbare-Energien-Projekte mit regionaler Wertschöpfung. In Schleswig-Holstein werden immer gerne die Orte Honigsee [Link] und St. Michaelisdonn [Link] genannt.

PROkultur befasst sich seit Jahren mit dem Genossenschaftsmodell und kann alle Schritte einer Gründung begleiten.

Weitere Informationen siehe: www.unedlich-viel-energie.de und Wikipedia

 

Aus unserer Projektwerkstatt, das Projekt „Vestindien“

2017 jährt sich zum 100sten Mal der Verkauf der ehemaligen dänischen  Kolonien „Vestindien“ an die USA. Sie übernahmen am 31. März 1917 die Verwaltung und gaben den Inseln den Namen „United States Virgin Islands“. Die Geschichte der Vestindischen Kolonien ist eng mit der Geschichte Flensburgs und der Region verknüpft.

Die United States Virgin Islands haben ein Centennial-Komitee eingerichtet, das Aktivitäten in 2016 (350 Jahre – Übernahme der Inseln durch Dänemark 1666), und 2017 (100 Jahre Zugehörigkeit zur USA) organisieren wird. Zahlreiche Institutionen zwischen Kopenhagen und Hamburg wollen einen Beitrag zum Centennial leisten.

Unter Federführung von Schiffahrtsmuseum Flensburg, Sønderjyllands Museum und PROkultur wird an der Bündelung und Ausarbeitung von Aktivitäten gearbeitet, die dazu dienen sollen, diese gemeinsame Geschichte der deutsch-dänischen Region stärker in der öffentlichen Wahrnehmung zu verankern.

Flensburg und die Grenzregion sollen als zentrale Drehscheibe für das internationale Thema „Vestindien“ zwischen Kopenhagen und Hamburg etabliert werden. Die im Rahmen des Projektes zu entwickelnden Aktivitäten sollen ihre Höhepunkte im den Jubiläumsjahren 2016 und 2017 entfalten und in Folge zu einer nachhaltigen Zusammenarbeit zwischen der Karibik und unserer deutsch-dänischen Region führen.

Mit Unterstützung von PROkultur wird an Förderanträgen für die relevanten Ministerien gearbeitet.

Weitere Informationen zum Thema „Vestindien“ finden Sie [hier].

 

 

Institut PROkultur, Anders F. Christensen, Westerallee 17, 24937 Flensburg, Tel. 0461-9041483